SM lässt in müden Schlafzimmern wieder neue Freude aufkommen und macht fast jedermann Spaß. Wohl gemerkt geht es hier nicht um professionelles Peitschen, mittelalterliche Folterkammern oder sich erniedrigende Sexsklaven – das Spiel um Lust und Schmerz muss nicht gleich ins Extrem getrieben werden; kleine, harmlose Spielchen reichen meist vollkommen aus, um wieder Pep ins Sexleben zu bringen. Gut für Anfänger geeignet und bei jeder Frau und jedem Mann beliebt sind Fesselspiele, die in der Szene auch als Bondage bekannt sind. Beim Bondage wird der Partner kunstvoll eingeschnürt oder anderweitig gebändigt und hiermit teilweise bewegungsunfähig gemacht, so dass er sich seiner Dominatrix oder sie sich ihrem Herren vollkommen für illustere Sexspiele ausliefert. Mit einem Bondage-Tape, einer Art Paketklebeband, kann der Körper des Partners zum Beispiel geil eingeschnürt werden und mit Fesseln aus dem Erotik-Shop werden wahlweise Hände und/oder Füße gebändigt. Weiter geht es mit Manschetten für Arme und Beine, einer Art freizügiger Hand- oder Fußschelle, die ziemlich gefügig macht. Zudem werden im Fachhandel Ganzoberkörperriemen angeboten, die geschickt um den Torso geschlungen werden und die Hände straff hinter dem Rücken verschnüren. Eher harmlos, aber sexy, sind Lederhalsbänder, an die sich – Achtung! – jedoch auch Ketten anbringen lassen. Die Unterwürfige oder der Devote können sich damit wie ein Hund an der Leine von ihrem Herren oder der Herrin führen lassen. Fortgeschrittene gehen dann zu den Ganzkörper-Fesseln über, für die eine totale Unterwerfung erforderlich ist. Erlaubt ist, was gefällt, hauptsache es gefällt beiden Sexpartnern!